Die Zeitmatrix löst sich auf
(Und warum du alles vergisst.)
Die Zeit läuft davon
Hast du jemals das Gefühl, dass dir die Zeit davonläuft? Panik macht sich breit, Eile übernimmt die Kontrolle, dein Herzschlag beschleunigt sich, deine Handflächen werden schweißnass. Und dann stellst du fest, dass du eigentlich nirgendwo zu spät kommst. Du fühlst dich einfach immer so.
Wenn du dich fragst, warum sich die Zeit in letzter Zeit seltsam anfühlt, warum die Tage verschwimmen oder sich die Stunden endlos hinziehen, gibt es einen tieferen Grund dafür: Die Zeitmatrix löst sich auf.
Ja, die Zeit läuft dir davon, aber nicht so, wie du denkst. Dir läuft die Zeitmatrix davon. Du bist nirgends zu spät. Du bist genau da, wo du sein solltest. Aber den Zeitdruck hinter sich zu lassen ist eine seltsame und manchmal auch lustige Erfahrung, und ich habe kürzlich genau so einen Moment erlebt. Wenn du das, was ich gleich erzählen werde, nachempfinden kannst, dann schreib mir gerne unten in die Kommentare.
Wir wurden unser ganzes Leben lang darauf trainiert, der Uhr zu dienen. Von der Schulglocke bis zum Besprechungsplan, von rot markierten Geburtstagen bis zum Countdown auf unseren Handys – die Zeit war unser Gebieter. Aber jetzt, da sich der Griff der linearen Zeit lockert, beginnen wir zu erkennen, wie künstlich diese Struktur immer war. Wenn du die Zeit nicht mehr im Blick behalten kannst und dich von den Stunden und Tagen losgelöst fühlst, dann nimm das als Zeichen dafür, dass du dich von einem alten Kontrollsystem löst.
Die Zeitmatrix löst sich auf
Ist dir aufgefallen, wie seltsam die Zeit geworden ist? Zehn Minuten können sich wie eine Stunde anfühlen oder in einer Sekunde verfliegen. Etwas, das gestern passiert ist, kann sich anfühlen, als gehöre es zu einem anderen Leben. Die Zeit gehorcht nicht mehr den alten Regeln. Sie ist weniger verlässlich, weniger vorhersehbar, formbarer.
Das liegt daran, dass wir die Dichte der 3D-Welt verlassen, in der die Zeit eine starre Struktur war, und die Schwellen der 4D- und 5D-Welt betreten, in denen sie sich zu biegen und zu fließen beginnt. In der 3D-Welt war die Zeit wie eine Mauer: fest, unbeweglich, schwer. In der 4. Dimension wird sie zu einer Tür, die sich öffnet und schließt und manchmal einen Blick auf das hinter der Mauer Verborgene freigibt. In der 5. Dimension verhält sich die Zeit eher wie ein Strom: Sie bewegt sich, schimmert, trägt dich vorwärts, aber niemals in einer geraden Linie.
Und wenn dir jemals schwindelig war, du dich verwirrt oder ein wenig orientierungslos gefühlt hast, dann liegt das nicht nur daran, dass du „das Zeitgefühl verloren” oder vielleicht sogar „den Verstand verloren” hast. Das passiert, wenn der Körper lernt, jenseits der falschen Matrix von Stunden und Daten zu funktionieren. Das Nervensystem gerät in Panik, weil es seine Sicherheit nicht mehr anhand des Tickens einer Uhr messen kann. Deshalb wachen einige von uns nachts auf und sind sich sicher, dass es Morgen ist, oder haben das Gefühl, dass seit einem Ereignis, das gestern stattfand, schon Wochen vergangen sind. Das ist kein Verfall. Es ist eine Einweihung. Und die Zeit selbst verhält sich anders: Was einst eine vorhersehbare gerade Linie war, gemessen und abgegrenzt, wird nun zu einem Hula-Hopp-Reifen oder einer kreisenden Energie ohne festgelegten Anfangs- und Endpunkt. Sie ist überall gleichzeitig.
Willkommen mit dem Gefühl, immer noch in einem 3D-Konstrukt zu leben, aber Zugang zu einem 4D- und 5D-Bewusstsein zu haben, das weniger linear und mehr „im Jetzt“ ist. Unser Zeitgefühl ist verzerrt, weil wir versuchen, die Zeit so zu gestalten, wie wir es gewohnt sind, aber das ist nicht möglich. Wir sind jetzt darüber hinaus und die Zeit wird sich weiter verzerren, vermischen, anhalten und dann wieder beschleunigen, alles in einer unvorhersehbaren Abfolge von Erfahrungen, die wir Zeit und Raum nennen.
Wenn Zeitverwerfungen zur Komödie werden
Kürzlich habe ich versehentlich meinen Mitgliedern eine Erinnerungsmail für Ende September geschickt … im August. Nicht nur ein Ausrutscher für einen Tag, sondern für einen ganzen Monat. Fast hätten wir gemeinsam eine Zeitreise unternommen … aber nicht ganz.
Und ich musste darüber lachen, weil das nichts Neues ist. Wenn du Mitglied im Plasma Light Tribe bist, weißt du, dass ich oft von meinen Pannen hinter den Kulissen erzähle, die beweisen, wie schusselig ich sein kann. Wie damals, als ich verzweifelt nach meinem Handy suchte, während ich mit jemandem auf genau diesem Handy telefonierte. Oder als ich meine Kreditkarte im Kühlschrank fand. Oder, mein persönlicher Favorit, als ich den Leuten fröhlich erzählte, dass ich 48 bin, mit dem beruhigenden Gedanken, dass ich noch zwei ganze Jahre bis zur großen 5-0 habe, nur um dann festzustellen, dass ich bereits 49 bin. Was bedeutet, dass die 50 viel früher kommt als erwartet.
Es war kein Schreck, weil ich Angst vor dem Älterwerden habe. Es war ein Schreck, weil ich fest davon überzeugt war, dass ich dieses Jahr 48 und letztes Jahr 47 war. Ich musste mich selbst rechtzeitig wieder einholen.
So sieht es aus, wenn die Zeitmatrix sich auflöst. Die kleinen Ausrutscher, die Komödie der Irrungen, der Kühlschrank, in dem Dinge liegen, die nicht dorthin gehören, die Geburtstage, die sich anschleichen, bevor man bereit ist. Das sind keine Misserfolge. Sie sind der Beweis dafür, dass sich das lineare Gerüst auflöst. Es sind Momente, in denen deine Seele in einem anderen Rhythmus lebt, einem Rhythmus, der nicht an Kalender oder Uhren gebunden ist.
Und hier ist das Geschenk: Humor schwächt die Panik ab. Lachen ist eine Frequenzverschiebung. Wenn man über sich selbst lachen kann, während man sein Handy sucht, obwohl man es gerade in der Hand hält, hört man auf, sich selbst ein Armutszeugnis dafür auszustellen, dass man es „verloren” hat, und beginnt zu erkennen, dass man etwas Wichtigeres gewinnt: ein Fließen, Lockerheit, die Fähigkeit, sich über die Uhr hinaus zu strecken und ein lang ersehntes Eintauchen in das Jetzt.
Leben jenseits der linearen Zeit
Es mag sich wie Vergesslichkeit oder sogar ein wenig wie Wahnsinn anfühlen, aber ich sehe das anders. Die Zeitmatrix schmilzt dahin. Die starre, lineare Art und Weise, wie wir unser Leben gemessen haben, löst sich auf, und wir gleiten in etwas Größeres hinein. Nenne es verrückt. Nenne es verwirrend. Tatsächlich aber ist es eine Vorbereitung.
Eine Vorbereitung auf etwas Größeres. Eine Vorbereitung darauf, uns daran zu erinnern, dass Zeit immer fließender war als uns beigebracht wurde. Eine Vorbereitung darauf, aus der falschen Matrix herauszutreten, in der Zeit als Peitsche eingesetzt wurde, und in ein Reich einzutreten, in dem Zeit zu einer Leinwand wird.
Denke einmal darüber nach, wie viel Stress dir die Tyrannei der Uhr bereitet hat. Fristen. Verfallsdaten. Der drohende Druck, „nicht genug Zeit“ zu haben. Die falsche Matrix hat die Zeit zu einer Waffe gemacht. Aber wenn sich die Zeit auflöst, verschwindet die Waffe. Du entdeckst, dass das Jetzt geräumig genug ist, um dich zu halten, und wenn du diesen Raum betrittst, verbindest du dich wieder mit deiner göttlich unendlichen Natur. Aaach ja … da ist es, das befriedigende Ausdehnen in die Erkenntnis, dass du zu deinem eigenen Leben nicht zu spät kommen kannst.
Dein zukünftiges Ich und die Quantenzeit
Das bringt mich zum Nachdenken. Wenn das Leben uns aus der Linearität heraus und in die Quantenwelt drängt, ist dies vielleicht der perfekte Moment, um denjenigen zu treffen, der bereits weiß, wie man diese Zeitlinien beschreitet. Vielleicht ist es an der Zeit, deinem zukünftigen Ich zu begegnen.
Dein zukünftiges Ich ist keine Fantasie. Es ist eine Frequenz, die bereits existiert. Wenn du Déjà-vus, plötzliche Erkenntnisse oder Einblicke eines anderen Lebens hast, dann ist das dein zukünftiges Ich, das dich am Ärmel zupft. Manchmal ist die Desorientierung, die wir in Bezug auf die Zeit empfinden, einfach nur unser zukünftiges Ich, das uns nach vorn ruft und uns die Spuren zeigt, die es bereits gelegt hat.
Aus diesem Grund habe ich die Meditationen Begegne deinem zukünftigen Selbst entwickelt. Dabei geht es nicht darum, sich etwas vorzumachen. Es geht darum, sich auf den Teil von dir einzustimmen, der bereits den Weg gegangen ist, den du noch vor dir hast, der sich daran erinnert, dass Zeit keine gerade Linie ist, sondern ein Kreis … genauer gesagt, eine Spirale.

👉 Meditationen „Begegne deinem zukünftigen Selbst”
Die Komödie der Kontrolle
Hier ist also die Pointe: Ja, ich habe es vermasselt. Ja, meine Termine und Zahlen betrügen mich regelmäßig. Aber hinter all den albernen Momenten verbirgt sich eine größere Wahrheit. Wir alle lösen uns aus dem Griff der Zeit, weil wir dabei sind, über die dreidimensionale Zeitmatrix hinauszugehen.
Der Versuch, jetzt alles in Ordnung zu halten, ist wie der Versuch, beim Blinde Kuh spielen den Topf zu treffen. Man schlägt gegen Tisch- und Stuhlbeine und stößt sich vielleicht noch den Kopf. Und das ist die Lehre: Höre auf, alles so durchplanen zu wollen wie früher. Dies ist eine Übung, um die Kontrolle loszulassen.
Beim Aufstieg geht es nicht darum, die falsche Matrix besser zu organisieren. Es geht darum, dein Bedürfnis, sie überhaupt festzuhalten, aufzulösen. Jeder verlegte Schlüssel, jeder falsche Geburtstag, jeder falsche Kalendereintrag trainiert dein System, die Kontrolle loszulassen. Und dieses Loslassen ist kein Chaos, es ist Freiheit.
Vergesslichkeit und der spirituelle Wandel
Das ist auch der Grund, warum wir freundlicher zu uns selbst und zueinander sein sollten. Die Welt neigt dazu, Gedächtnislücken schnell als Schwäche zu pathologisieren, insbesondere bei unseren Ältesten. Aber was, wenn sie einfach Vorreiter sind? Was, wenn ihre „Vergesslichkeit“ ein Beweis dafür ist, dass sie sich bereits von der linearen Zeit lösen? Wahrscheinlich ist das, was die Welt als Verfall bezeichnet, in Wirklichkeit eine andere Art von Brillanz, ein weich werden in das Ewige hinein.
Du bist nicht weniger wert, nur weil du dich nicht an das Datum erinnern kannst und dich etwas vergesslicher fühlst, als dir lieb ist. Du erinnerst dich an eine tiefere Wahrheit: dass du nicht anhand von Kalendern oder Uhren gemessen werden kannst. Und dass du im Reich der Unendlichkeit zu Hause bist, das man „Jetzt” nennt und in dem alle Zeiten gleichzeitig existieren.
Wenn auch du deine Schlüssel in den Gefrierschrank gelegt hast, jemandem selbstbewusst das falsche Jahr genannt oder einen Geburtstag vergessen hast … atme tief durch. Lache. Das ist kein Fehler. Das ist kein Verfall. Das ist eine Veränderung. Du bist weniger an die falsche Matrix der Zeit gebunden und mehr mit der Quantenrealität dessen im Einklang, wer du wirklich bist.
Betrachte es als Übung. Betrachte es als kosmische Komödie. Und wenn es passiert, so lass es dich daran erinnern, dass du bereits zwischen den Welten lebst. Das allein macht dich schon magisch.
Also mache weiter, mein kosmischer Muffin. Möge der Glitzer auf deinem Zuckerguss wie Feenstaub auf die Welt fallen.
Von meinem Herzen zu deinem Herzen
